Pressestimmen und Rezensionen

„Das Lesen von Büchern dagegen geht unter die Oberfläche in die Tiefe. Wirkliches Lesen, das heißt versinken, eintauchen, neue Dimensionen und Welten erkunden. Und am besten fängt man damit vor der Haustür an. Über den eigenen Ort, die eigene Stadt, den eigenen Landkreis weiß man schon was und kann dieses Wissen problemlos mit neu Erlesenem erweitern. So wird der Bildungssee zunächst fast unmerklich, dann aber immer schneller weiter und tiefer. Zuletzt ist er ein ganzer Ozean, der sich aus vielen Zuflüssen speist, deren wichtigster aber immer noch durch die Heimat fliest. Das ist auch bei Wolfsgrund so, dem neuen Roman der Regensburgerin Gerda Stauner. Ein Heimatroman im besten Sinn.“

Gerald Huber, Bayern 2

 

 

„Eine klanglich wie inhaltlich tadellose Hörbuch-Produktion aus der Oberpfalz! Souverän veredeln die starken Stimmen von Melanie Rainer und Claus Thomas Gerda Stauners exzellent recherchierten Text. Rainer und Thomas lesen gelassen und eindringlich zugleich. So ziehen die beiden die Hörerinnen und Hörer tief hinein in Stauners spannende Spurensuche.“

Bastian Wierzioch, MDR Kultur

 

 

Der Roman kreist geschickt um Phänomene wie menschliche Unbehaustheit, um den Wunsch nach Zugehörigkeit und um die Suche nach Heimat. Er zeigt, dass sich Grundgefühle wie Leiden und Liebe nicht ändern, mögen sie auch unter unterschiedlichen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geformt werden.“

Hans Kratzer, Süddeutsche Zeitung

 

„Der jungen Regensburger Schriftstellerin Gerda Stauner gelingt es mit Wolfsgrund eine durchgängige Spannung zu erzeugen. Sie verwebt auf recht komplexe und trotzdem nachvollziehbare Weise Zeitgeschichte, Familiengeschichte, Redaktionsalltag. Ein besonderes Verdienst kann dieser neue Roman Wolfsgrund aber vor allem dadurch für sich beanspruchen, dass er ein unterbelichtetes, aber eigentlich brandaktuelles Kapitel oberpfälzer Geschichte thematisiert.“

Angelika Schüdel, Bayern 2

 

„Man muss nicht zwingend die beiden Vorgängerbände gelesen haben, um „Wolfsgrund“ zu verstehen. Aber es erhöht den Reiz und zeigt auf beeindruckende Weise, wie Stauner es verstanden hat, den roten Faden durch die gesamte dreibändige Familiensaga fest in der Hand zu halten. Ihr Leitthema spiegelt sich in allen vorgestellten Personen aus dem Stammbaum der Beerbauers, es ist der brennende, für einige zerstörerische Wunsch nach Zugehörigkeit, die Sehnsucht nach Nähe, die unablässige Suche der der eigentlichen, der Ur-Heimat.“

Michael Heberling, Willibaldverlag

 

„Mit Wolfsgrund ist der begnadeten Erzählerin Gerda Stauner mit der Perspektive "der kleinen Leute" ein bleibender, wahrer "Heimatroman" gelungen, der mit "Heimatverlust" nachdenklich bis in die Gegenwart reicht.“

Bernhard M. Baron, Literaturportal Bayern

 

„Schon immer war die Oberpfalz die ärmste Region Bayerns. Die Böden sind karg und auch die Industrialisierung brachte nur geringen Wohlstand in die Region. Wie die Menschen in den vergangenen 150 Jahren lebten, liebten und litten, lässt sich wunderbar in den Romanen von Gerda Stauner nachlesen.“

 Hubert Mauch, Evangelische Funk-Agentur

 

„Gerda Stauners Buch ist kein seichter Heimatroman, sondern eine auch psychologisch fundierte Bearbeitung menschlicher Probleme vor dem Hintergrund des Dorflebens im letzten Jahrhundert.“

Hans Niedermayer, Sankt Michaelsbund, über Wolfsgrund

 

„Lesenswert sind die Bücher von Stauner nicht nur wegen der spannenden Geschichte, die sie kurzweilig erzählt. Die historischen Fakten und Ereignisse sind gut recherchiert und geben einen hervorragend lesbaren und lehrreichen Eindruck in die Geschichte der Oberpfalz.“

Claus Thomas, Neumarkt TV

 

„Die Autorin versteht es ausgezeichnet, Vergangenheit und Gegenwart meisterlich zu verknüpfen, so dass beim Lesen nie Langeweile aufkommt ... Man vergisst Zeit und Raum und möchte das Buch erst gar nicht mehr zur Seite legen.“

Günter Treiber, Neumarkter Tagblatt über Wolfsgrund

 

„Die Autorin schildert im 21. Jahrhundert die Geschichte ihrer fiktiven Vorfahren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Spannend erzählt, gründlich recherchiert, mit dem nötigen Lokal-Kolorit, aber auch eine Art Soziogramm kleiner Leute in der Oberpfalz der damaligen Zeit. Ein Lesegewinn!“

Franz Bumeder, BR Heimat, über Sauforst

 

„Mit diesem gelungenen Familienroman setzt Gerda Stauner einen wichtigen aussagekräftigen und niveauvollen Akzent in der bairischen Literatur! Großartig!“

Bernhard M. Baron, Literaturportal Bayern, über Sauforst

 

Die Suche nach Heimat und der eigenen Identität zieht sich durch Stauners Werk, wie Eisenbahnschienen von Regensburg nach Nürnberg. Es gibt immer wieder Momentaufnahmen in ihren Büchern, in denen sie subtil zeigt, dass Heimat ein Ort oder ein Gefühl sein kann – und manchmal eben weder noch.“

Cindy Michel, Magazin VIVO

 

Die Autorin beschreibt stimmig das karge Leben in der Oberpfalz, besonders die trostlose Lage der Frauen und immer wieder das Elend des existenzgefährdeten Alkoholismus bei den Männern. Gerda Stauner spricht immer wieder Probleme der Gegenwart an mit der aktuellen Flüchtlingsthematik und der mangelnden Solidarität der Einheimischen. Im Hintergrund geht es immer auch um die Sehnsucht nach Heimat. Auch deswegen empfehlenswert, weil auf jede süßliche Liebesromantik verzichtet wird.“

Hans Niedermayer, Sankt Michaelsbund, über Sauforst

 

In allen vorgelesenen Episoden spürt der Zuhörer die detailorientierte Recherche der Autorin. Wenn sie liest, ist es mucksmäuschenstill im Saal.“

Georg Lang, Der neue Tag, über Sauforst

 

„Die Schriftstellerin beschreibt im Familienschicksal detailgetreu das Leben, die Arbeit, Haus und Hof sowie das Brauchtum in der Oberpfalz im 19. Jahrhundert. Es entsteht ein lebendiges Psycho- und Soziogramm der kleinen Leute.“

Franz Xaver Meyer, Neumarkter Nachrichten, über Sauforst

 

„Gerda Stauner präsentiert ihr neues Buch, das zweite. „Sauforst“ heißt es und es ist ein würdiger Nachfolger von „Grasmond“. Wieder spielt es in der Oberpfalz und es bringt viel historisches Lokalkolorit. Ich kann es empfehlen!“

Thomas Dobler, Der neue Tag

 

„In mehreren vielschichtigen Geschichten werden die Vorfahren von Annette mit ihren Schicksalen und Träumen, ihren Erfolgen und Niederlagen sehr warmherzig dargestellt. Dieser Roman ist seinem Vorgänger Grasmond absolut ebenbürtig und ich kann Ihnen das Buch nur wärmstens empfehlen.“

Juraland über Sauforst