Veröffentlichungen

Wolfsgrund - Eine Spurensuche

 1. Auflage 2019
232 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, Hardcover
ISBN: 978-3-95587-784-4
Preis: 16,90 EUR

 

Ab sofort im Buchhandel erhältlich oder online über den SüdOst Verlag

 

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Der Journalist Melchior Beerbauer steht vor einem Scherbenhaufen. Er ringt mit der Frage, ob er das Geheimnis um seinen unehelichen Sohn lüften soll, denn damit würde er seinen besten Freund verlieren. Zeitgleich beginnt er mit der Recherche über die ungeheuerliche Enteignung von fast fünftausend Menschen zugunsten eines Truppenübungsplatzes. Ein einsamer Wolf, der immer wieder auf dem naturgeschützten Gelände gesichtet wird, weckt sein Interesse. Das wilde Tier, mit dessen Schicksal sich der heimatlose Melchior seltsam verbunden fühlt, deckt verschüttete Sehnsüchte in ihm auf.

„Ein Lesegewinn!“ urteilt BR Heimat über Grasmond und Sauforst, die ersten beiden Bücher dieser Familiensaga.

 

„Man muss nicht zwingend die beiden Vorgängerbände gelesen haben, um „Wolfsgrund“ zu verstehen. Aber es erhöht den Reiz und zeigt auf beeindruckende Weise, wie Stauner es verstanden hat, den roten Faden durch die gesamte dreibändige Familiensaga fest in der Hand zu halten. Ihr Leitthema spiegelt sich in allen vorgestellten Personen aus dem Stammbaum der Beerbauers, es ist der brennende, für einige zerstörerische Wunsch nach Zugehörigkeit, die Sehnsucht nach Nähe, die unablässige Suche der der eigentlichen, der Ur-Heimat.“ (Michael Heberling, Willibaldverlag)

 

„Mit Wolfsgrund ist der begnadeten Erzählerin Gerda Stauner mit der Perspektive "der kleinen Leute" ein bleibender, wahrer "Heimatroman" gelungen, der mit "Heimatverlust" nachdenklich bis in die Gegenwart reicht.“ (Bernhard M. Baron, Literaturportal Bayern)

 

„Schon immer war die Oberpfalz die ärmste Region Bayerns. Die Böden sind karg und auch die Industrialisierung brachte nur geringen Wohlstand in die Region. Wie die Menschen in den vergangenen 150 Jahren lebten, liebten und litten, lässt sich wunderbar in den Romanen von Gerda Stauner nachlesen.“ (Hubert Mauch, Evangelische Funk-Agentur)

 

„Lesenswert sind die Bücher von Stauner nicht nur wegen der spannenden Geschichte, die sie kurzweilig erzählt. Die historischen Fakten und Ereignisse sind gut recherchiert und geben einen hervorragend lesbaren und lehrreichen Eindruck in die Geschichte der Oberpfalz.“ (Claus Thomas, Neumarkt TV)

 

„Die Autorin versteht es ausgezeichnet, Vergangenheit und Gegenwart meisterlich zu verknüpfen, so dass beim Lesen nie Langeweile aufkommt ... Man vergisst Zeit und Raum und möchte das Buch erst gar nicht mehr zur Seite legen.“ (Günter Treiber, Neumarkter Tagblatt)


Sauforst - Vom Suchen und Finden der Heimat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 1. Auflage 2017
216 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, Hardcover
ISBN: 978-3-86646-785-9
Preis: 14,90 EUR

 

Im Buchhandel erhältlich oder online über den SüdOst Verlag

 

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Die Autorin Gerda Stauner macht in ihrem zweiten Roman das Geburtsjahr ihres Urgroßvaters zum Ausgangspunkt der Geschichte. Wie schon in ihrem Erstling Grasmond dienen die „Stoapfalz“ und die Stadt Regensburg als Kulisse für die Erzählung.
Anton Beerbauer wird an Mariä Lichtmess 1856 im „Sauforst“ als Sohn einer ledigen Mutter geboren. Die gerade entstandene Maxhütte, der Eisenbahnbau und die späte Industrialisierung des kargen Landstrichs verändern den ärmlichen und bäuerlichen Alltag dort für immer. Nach dem Tod der Mutter stellt Anton die Weichen für sein Leben ebenfalls neu. Er begibt sich auf eine lange Suche nach dem unbekannten Vater, nach seiner Bestimmung, seiner Heimat.
Über 150 Jahre später eröffnet sich auch für seine Urenkelin Annette durch die Auseinandersetzung mit der schicksalhaften Familiengeschichte die Chance, ihr Leben neu zu überdenken

Weitere Infos zum Buch gibt es auf der eigens vom SüdOst Verlag erstellten Webseite unter www.sauforst.com. Dort kann man den Stammbaum der Familie Beerbauer einsehen und in den Biografien der illustren Familienmitglieder schmökern.

 

„Die Autorin schildert im 21. Jahrhundert die Geschichte ihrer fiktiven Vorfahren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Spannend erzählt, gründlich recherchiert, mit dem nötigen Lokal-Kolorit, aber auch eine Art Soziogramm kleiner Leute in der Oberpfalz der damaligen Zeit. Ein Lesegewinn!“  (Franz Bumeder, BR Heimat)

 

„Mit diesem gelungenen Familienroman, der durchaus in der literarisch-sprachlichen Art von Edgar Reitz, August Kühn und Eduard Dietz gesehen werden kann, setzt Gerda Stauner, die aus der geographischen Oberpfälzer Tradition von Gottfried Kölwel und Margret Hölle stammt, einen wichtigen aussagekräftigen und niveauvollen Akzent in der bairischen Literatur! Großartig!“ (Bernhard M. Baron, Literaturportal Bayern)

 

„Vom Suchen und Finden der Heimat ist Stauners Roman untertitelt. Seite für Seite entrollt sich die Komplexität dieses so deutschen Begriffs: Mal ist es ein Ort oder eine Landschaft, mal ein geliebter oder fehlender Mensch, eine Familie oder die Anerkennung von außen, die dieses diffuse Gefühl hier und jetzt genau richtig zu sein hervorrufen. Oft, sehr oft, fehlt dieses Gefühl schlichtweg. Gerade deshalb finde ich den Roman großartig! Heimat ist eine beständige Suchbewegung, keine Konstante wie oft von konservativen und traditionalistischen Strömungen behauptet wird. Für Heimat hat keiner ein Patent. Vielmehr ist der Begriff ein offenes Denkmodell und es liegt an uns, mit welchen Komponenten wir ihn füllen. Wenn wir beginnen unseren Heimatbegriff mit absoluten und ausgrenzenden Kriterien zu definieren, dann beweisen wir nichts weiter als unseren Kleinmut, ein fehlendes historisches Wissen und mangelnde Weitsicht. Um an diesen Defiziten zu arbeiten empfehle ich die Lektüre dieses Romans nachdrücklich.“ (Claudia Eisenrieder, Kulturwissenschaftlerin)


Grasmond

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 2. Auflage 2018
208 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, Broschur
ISBN:
978-3-95587-746-0

Preis: 14,90 EUR

 

Im Buchhandel erhältlich oder online über den SüdOst Verlag

 

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Ausgangspunkt der spannenden Geschichte ist Regensburg im heißen Sommer 1973. Der 20-jährige Volontär Melchior versucht emotionalen Abstand zu seiner Familie, im Besonderen zu seiner dominanten Mutter Walburga, zu bekommen.
Bei einer zufälligen Begegnung mit dem Staatssekretär Schmiedl stößt er auf ein bedrohliches Familiengeheimnis aus dem Zweiten Weltkrieg, über welches vor allem sein Großvater Anderl schweigt. Irritiert macht Melchior sich auf, die zwischenmenschlichen Verstrickungen zu entwirren.

Geboren und aufgewachsen in einem kleinen oberpfälzer Dorf, macht die Autorin Gerda Stauner ihr Geburtsjahr 1973 zum Ausgangpunkt ihres ersten Romans. Der klare Bezug zu ihrer Heimat ist darin deutlich spürbar. Die Dialoge sind in einer Sprache geschrieben, die sie noch perfekt beherrscht. Das Auflebenlassen des dörflichen, oft bäuerlich geprägten Alltags in der Stoapfalz ist ihr detailreich und dennoch schnörkellos gelungen. Wohl auch, weil sie diesen als Kind gerade noch so erlebt hat, bevor er für immer verschwunden ist.

Auf der anderen Seite der Geschichte steht der Beginn einer neuen Zeit für die Stadt Regensburg. Nur weil sich damals eine Gruppe von Menschen mit Weitsicht engagiert hat, können sich heute Einheimische und Touristen gleichermaßen an der Wahlheimat der Autorin erfreuen.

 

„Wahrlich, Grasmond könnte die Weichenstellung  für eine neue große Oberpfälzer Erzählerin sein. Ihr prosaischer Akzent ist ihr auf alle Fälle  gelungen. Und ihre Oberpfälzer Heimat, die „Stoapfalz“ (= Steinpfalz), wo die Menschen schon immer schwer für ihr Auskommen arbeiten mussten, birgt noch viele unentdeckte, interessante Geschichten, Ereignisse, Geheimnisse und Erlebnisse, die es literarisch wert sind, zu bearbeiten.“ (Bernhard M. Baron, Literaturportal Bayern)


Wir wollen Wächter sein, Vereinigung Freunde der Altstadt Regensburg e.V. (Hrsg.)

1. Auflage 2017
96 Seiten, Taschenbuch
ISBN: 978-3960180265

Festschrift zum 50-jährigen Bestehen der Vereinigung Freunde der Regensburger Altstadt (2016): Mit kritischen Augen und energischem Einsatz trugen und tragen die Regensburger Altstadtfreunde dazu bei, dass die Entwicklung der seit 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Stadt den Schutz ihrer Denkmäler und die historische Verantwortung gegenüber ihrer zumeist mittelalterlich geprägten Altstadt nicht aus den Augen verliert. So konnte der Abbruch einiger bedeutender Baudenkmäler (Keplerhaus, Velodrom etc.) ebenso verhindert werden wie ein brutales Zerschneiden der Altstadt durch mehrspurige Verkehrstrassen. - Ein Rückblick auf die Leistungen der Vereinigung und ein Ausblick auf aktuelle Diskussionen und künftige Herausforderungen.

 

Beitrag von Gerda Stauner in der Festschrift: „Hoch Ove schickt der Himmel“ - Auszug aus dem Roman Grasmond (Buch S. 88/89)


Regensburger Almanach 2016 - Regensburg ist alt und jung zugleich, Peter Morsbach (Hrsg.)

1. Auflage 2016
232 Seiten, Hardcover
ISBN: 978-3-86646-345-5

Regensburg ist alt und jung zugleich. Unter diesem Motto, das sich von dem berühmten historischen Zitat „Regensburg ist alt und neu zugleich“ herleitet, steht der Regensburger Almanach 2016. Es geht um jung sein und alt werden in einer sehr alten, aber dennoch sehr lebendigen Stadt.
Welche Hoffnungen hegen junge Menschen und wie gehen alte Menschen in dieser Stadt mit hohen Mietpreisen, relativ hohen Lebenshaltungskosten, aber auch einem sehr reichen kulturellen Angebot um. Kompetente Autorinnen und Autoren werden diese Themen von verschiedenen Seiten beleuchten.

 

Beitrag von Gerda Stauner im Almanach: „Das Autobahnkleeblatt am Donauufer“ - Auszug aus dem Roman Grasmond (Buch S. 143)